Das Schweigen der Medien
Preisfrage: Was kann einem auffallen, wenn man sich rein interessehalber die Nachrichten in den „öffentlich-rechtlichen“ TV-Sendern anschaut, um zu erfahren, was es Neues von der Ölkatastrophe im Golf von Mexico gibt?

Antwort: Dass dort nicht darüber berichtet wird! Stattdessen wird minutenlang von der Hochzeit im schwedischen Königshaus erzählt oder davon, dass der „Aufbau“ in Afghanistan voranginge und dass man sich leider auch nicht von den kriegerischen Handlungen fernhalten könne, und so weiter…
Die üblichen Lügen also. Die gängigen Verdrehungen und manipulierten Meldungen, die dazu dienen, den „normalen“ Bürger bei Laune und auf Kurs zu halten.
Aber wenn man sich ein wenig weiter vorwagt, vorbei an den Meldungen der „Qualitätsjournalisten“, sozusagen hinter den von den Obrigkeiten gebotenen Halteschranken, dann erfährt man, dass sich dort eine Umweltkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes ereignet hat und dass ganz gezielt die wahren Umstände, wie es zur Katastrophe kam, und die momentanen wie auch die in Kürze erwarteten Auswirkungen verschwiegen werden.
Kaum ein Wort hat der normale Bürger davon erfahren, dass die Manager von BP schon Wochen vor dem „Unfall“ auf der Ölplattform Deepwater Horizon einen Großteil ihrer Aktien verkauft haben. Falls doch darüber berichtet wird, dann allerhöchstens im Zusammenhang damit, was es manchmal doch für merkwürdige Zufälle gibt.
Man erfährt jedenfalls nicht, dass Protokolle existieren, in denen Betriebsintern schon lange von unkontrolliert auslaufendem Öl die Rede war. So wusste die US-Regierung bereits am 13. Februar – eine ganze Woche vor dem “Unfall” – darüber bescheid, dass von BP’s Tiefseeölplattform Öl und Gas in den Ozeangrund flossen (1).
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Wer profitiert davon, dass sich die BP-Krise verschlimmert?
Gibt es einen nachvollziehbaren Grund, weshalb US-Präsident Obama über zwei Monate seit Beginn der BP-Krise gewartet und das Risiko einer Verschlimmerung durch Hurrikane in Kauf genommen hat, bevor er endlich internationale Hilfsangebote akzeptierte?

Es wird weitere Wochen oder gar Monate dauern bevor die internationale Hilfe dann tatsächlich anläuft und dann werden die Bemühungen durch die Umweltschutzbehörde EPA noch zusätzlich verlangsamt und eingeschränkt.
Ausländischen Schiffen wurde bislang die Möglichkeit verweigert, an der Säuberungsaktion teilzunehmen. Es wurde jede Anstrengung unternommen um eine Einmischung von außen zu verhindern und fast alles, was wir über die Krise erfahren, stammt direkt von BP oder der Bundesregierung.
Es scheint dass man größeres Interesse daran hat, die Informationssperre aufrecht zu erhalten als das ökologische Desaster zu beseitigen.
Obama lehnte es unter Verweis auf das Jones-Gesetz ab, dass ausländische Unternehmen ihre fortschrittliche Technologie einsetzen die, wie versichert wird, durchaus die Möglichkeit bietet dass Leck zu schließen.
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Bilderberger und Harvard-Professor: “Wir müssen BP-Desaster ausbeuten für CO2-Steuer”
Der Bilderberger und Harvard-Professor Kenneth Rogoff hat nun die schamlose Forderung aufgestellt, dass man das BP-Desaster ausbeuten müsse um die politische Unterstützung für eine CO2-Steuer zu generieren.

Das Albtraumszenario von Hurrikanes, die das ausgelaufene Öl auf die Küsten treiben, würde Obamas Bestrebungen für eine “grüne Wirtschaft” zusätzlich begünstigen.
In seinem Kommentar für die Korea Times warnt Rogoff vor einer “verpassten Gelegenheit”, falls die Tragödie nicht politisch ausgebeutet werde, und zeigt damit eine für Elitisten seiner Couleur typische Grundhaltung.
Rogoff war 2006 zu Gast bei der Bilderberg-Konferenz, er ist regelmäßiger Teilnehmer der Treffen der Trilateralen Komission und er ist außerdem Mitglied des Rates für auswärtige Beziehungen und schreibt für dessen Publikation Foreign Affairs. Er ist gegenwärtig Professor für Wirtschaft an der Harvard University und diente zuvor als Ökonom beim Internationalen Währungsfonds und beim Vorstand der US-Notenbank Federal Reserve.
“Es ist eine Tatsache, dass das BP-Ölleck kurz davor steht, ein politischer Game-Changer von historischen Ausmaßen zu werden. Wenn Sommer-Hurrikane große Mengen Öl an Floridas Strände und die Ostküste spülen, wird die resultierende politische Explosion die Reaktion auf die Finanzkrise verhalten wirken lassen,”
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Golf von Mexiko: Luftaufnahmen zeigen das wahre Ausmaß der Verschmutzung & Zensur der USA
Am 21. Juni flog der Umweltaktivist John L. Wathen zusammen mit dem Buchautor David Helvarg zur Stelle der BP-Katastrophe im Golf von Mexiko und machte verstörende Luftaufnahmen, u.a. von sterbenden und schon toten Delphinen und Walen. Am 26. Juni wurden diese Aufnahmen auf Wathens Website und auf »youtube« veröffentlicht und bekamen auch Aufmerksamkeit von den amerikanischen Mainstream-Medien.
David Helvargs Bericht
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Jetzt gehts los: Es regnet Öl in Louisiana
In diesem Video zeigt ein Bewohner von River Ridge Louisiana wie Regen mit Öl vermischt auf den Boden fällt und alles mit einem Ölfilm bedeckt. Er sagt, eine Regenfront kam durch und danach sah der Boden so aus:
Übrigens, die Behauptung, Erdöl kann nicht verdunsten und deshalb kann es nicht im Regen vorkommen, ist wieder so eine Desinformation und Verharmlosung. Selbstverständlich ist das möglich, jedenfalls für gewisse Bestandteile des Erdöl, das aus flüchtigen Gasen und Benzin besteht.
Wenn Benzin nicht verdunstet, warum muss man dann an jedem Zampfhahn einer Tankstelle die Benzindampf-Rückgewinnung montieren, die per Gesetz vorgeschrieben ist? Damit das Benzin nicht die Luft vergiftet, deshalb.
Wenn Millionen Liter Rohöl pro Tag aus dem Bohrloch strömen, dann verdunstet entsprechend viel Benzin in die Atmosphäre und vermischt sich mit dem Wasserdampf, der dann nach der Kondensierung in der kältern Luft als flüssiges Wasser-Benzin-Gemisch oder Regen herunterkommt.
Quelle:ASR:
BP-Ölkatastrophe: Das Ende in Sicht? Ja, und zwar für die Menschheit *UPDATE 11.06.2010*
Es tut mir sehr leid, Sie verängstigen zu müssen. Doch meine derzeitige Einschätzung der Lage ist, dass demnächst wirklich “der Anfang vom Ende” gekommen sein könnte – zumindest für einen signifikanten Teil der Menschheit. Und natürlich der Tier- und Pflanzenwelt. Nein, ich übertreibe nicht – vielmehr ist es wohl eher so, dass die Mainstream-Medien das wahre Ausmaß der Katastrophe bei Weitem untertreiben.

Während die MSM-Medien sich in Deutschland vor allem mit weltbewegenden Ereignissen wie dem Eurovision Schlagerwettbewerb beschäftigen, warnen amerikanische Insider-Newsservices wie Peoplenomics davor, dass das Ölleck im Golf todernste Folgen für unsere Zivilisation haben könnte. Der neue Halfpasthuman-Report rechnet sogar mit Szenarios, bei denen eine bis fünf Milliarden (sic!) Menschen durch die hervorgerufenen Umweltschäden und die damit fast sicher verbundenen politischen Umstürze weltweit ums Leben kommen könnten.
Noch besteht zwar die Chance, dass BP/die Regierung/die Elite das Leck kurzfristig schließen kann und damit das Ausmaß der Katastrophe auf ein Mehrfaches der Exon-Valdez-Havarie begrenzt (das Exon-Valdez-Unglück galt bisher als die größte Umweltkatastrophe der Menschheit und man schätzt, dass das BP-Ölleck Schäden dieser Größenordnung alle ein bis drei Tage produziert).
Jedoch schwinden auch diese trüben Hoffnungen im Licht einer neuen Veröffentlichung, nach der ein Insider der Öl-Industrie jetzt bekannt gab, dass ein weiteres Leck existiere, fünf- bis sechs Meilen entfernt. Es existieren außerdem Gerüchte, dass das bisher gezeigte Leck nicht das wirkliche Ausmaß des Schadens zeige sondern nur ein vergleichsweise kleines Leck an der Pipeline, während die eigentlich schlimme Austrittsstelle am Kopf der Quelle viel größer sei.
Andere Gerüchte im Netz besagen, dass es sich möglicherweise um kein “konventionelles” Leck einer Pipeline handelt, sondern um einen unterirdischen Vulkan, der sich irgendwie aufgetan hat und nicht nur Öl, sondern auch Schwefel spuckt. Darauf lässt, laut einigen Meinungen, die Ockerfarbe des ausgestoßenen Schlicks schließen. Rohöl sähe ganz anders aus, nämlich schwarz, meint ein Kommentator.
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