Bundesregierung … selten dämlich
Entschuldigt, aber ich muß mal wieder ausfallend werden. Es gibt einfach keine zivilisierten Worte, mit denen der Tatbestand korrekt zu beschreiben wäre….und “selten dämlich” ist da noch recht harmlos gewählt.

Da haben wir ja jetzt Arbeitslosigkeit. Ganz ganz wenig nur, verschwindend gering angesichts des “Jobwunders” das uns blühte, doch irgendwie ein wenig scheint schon da zu sein.
Da hat jetzt Frau von der Leyen ihre Inkompetenz wieder mal ausführlich nach außen hängen lassen und “hilft den Arbeitslosen auf die Sprünge”.
Die Vermittlung von Jobsuchenden unter 25 Jahren soll beschleunigt werden, indem alle jungen „Hartz IV“-Empfänger innerhalb von sechs Wochen ein verpflichtendes Arbeits- oder Fortbildungsangebot erhalten.
Wer dieses Angebot ablehnt, muss mit einer Kürzung von „Hartz IV“ rechnen. Der Betreuungsschlüssel wird leicht verbessert: Auf einen Vermittler kommen künftig 75 Betroffene unter 25 Jahren. Bisher waren es 83.
Da werden die jetzt aber alle springen, diese Jugendlichen. Vor Freude. Nach etlichen Bewerbungen bekommen sie endlich einen Job von der ARGE – vielleicht sogar als Fallmanager? Passiert ja schon mal. Und mehr Jobs haben die glaube ich auch nicht anzubieten.
Dann kommen jetzt die Alleinerziehenden dran, die sich bislang auch erfolgreich vor der Arbeit gedrückt haben. Die werden jetzt mal richtig zur Brust genommen:
In fast jeder fünften Familie in Deutschland ist ein Elternteil alleinerziehend. Davon sind 40 Prozent von „Hartz IV“ abhängig, obwohl die Betroffenen (zumeist Frauen) genauso qualifiziert sind wie etwa Mütter in Paarbeziehungen. In den Jobcentern sollen künftig Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt sich um eine bessere Vermittlung alleinerziehender Mütter kümmern.
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